Weit weit weg sein

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The patient may sit in her room and while doing nothing at all except breathe she has (in her fantasy) painted a picture, or she has done an interesting piece of work in her job, or she has been for a country walk; but from the observer’s point of view nothing whatever has happened. In fact, nothing is likely to happen because of the fact that in the dissociated state so much is happening.

D. W. Winnicott, 2005: Playing and Reality. Routledge in London und New York, Seite 37

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Es war die scheiß Hölle, klar?

PAULIE steht neben Christophers Krankenbett und trinkt einen Schluck Kaffee. Ich möchte dir ne Frage stellen.
CHRISTOPHER kraftlos: Ja.
PAULIE Der Rausschmeißer, der dich da abgewiesen hat. Hatte der Hörner auf seinem Kopf?
CHRISTOPHER Äh … nein. Das war nur irgend so’n großer irischer Schläger in altmodischen Klamotten.
PAULIE Hatte irgendjemand da Hörner? Oder Hornansätze, diese Ziegenhöcker?
CHRISTOPHER Paulie, es war die scheiß Hölle, klar? Mein Vater hat gesagt er verliert da mit jedem Blatt auf der Hand, und jede Nacht um Mitternacht verprügeln sie ihn genau so wie früher im Leben, und es tut furchtbar weh, Nacht für Nacht. Klingt das für dich nach dem scheiß Himmel?
PAULIE War es heiß?
CHRISTOPHER stöhnt. Ach … keine Ahnung. Was soll der Scheiß?
PAULIE Die Hitze wär dir doch als allererstes aufgefallen. Die Hölle ist heiß, das hat doch noch nie irgendjemand bezweifelt. Emphatisch: Du warst gar nicht in der Hölle (lacht). Du warst im Fegefeuer mein Freund.
CHRISTOPHER Übers Fegefeuer hab ich alles vergessen.
PAULIE Das Fegefeuer … ist’n kleiner Umweg auf dem Weg zum Paradies.
CHRISTOPHER Was denkst du wie lange wir da bleiben werden?
PAULIE Naja, das ist bei jedem verschienden. Du zählst all deine Todsünden zusammen und multiplizierst die Summe mit Fünfzig. Dann zählst du all dein lässlichen Sünden zusammen und multiplizierst die mit Fünfundzwanzig. Dann addierst du das, und das ist dann dein Strafmaß. Ich stell mir vor, dass ich da an die sechstausend Jahre da hocken muss bis ich im Himmel aufgenommen werde. Paulie sieht kurz Christopher an; dann spricht er weiter. Und sechstausend Jahre sind nichts im Vergleich zur Ewigkeit, die werd ich im Kopfstand abreißen. Zeigt in den Raum: Die sind doch wie zwei Tage hier.

“Verflucht in alle Ewigkeit.” Die Sopranos – Die komplette zweite Staffel. Regie: Henry J. Bronchtein. Warner Home Video, 2005. DVD

Klicken oder kaufen

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Überraschungen bleiben (…) auf der Strecke. Und das ist eine Signatur unserer Zeit. Die Reibung an etwas, das nicht auf den ersten Blick gefällt, fällt zunehmend weg. Deshalb kauft oder klickt man lieber, was Kunden kauften oder klickten, die kauften oder klickten, was man selbst kaufte oder klickte.

Thomas Hübener: Digitaler Bandsalat. In: Spex (März / April 2012), Nr. 335, Seite 37

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Mixtape

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Die dialektisch-binäre Verklammerung von zwei Seiten zu nur einen Tape verführte dazu, die A-Seite von der B-Seite kommentieren oder relativieren und vielleicht eine neue Persönlichkeitsfacette der Taperpsyche zum Vorschein kommen zu lassen.

Thomas Hübener: Digitaler Bandsalat. In: Spex (März / April 2012), Nr. 335, Seite 35

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Rumsitzen und an nichts denken (Sopranos)

PATER INTINTOLA Oh, ich hab was für sie (greift in die Hosentasche und reicht Carmella ein Buch). Während Carmelle das Buch betrachtet: Darüber hatten wir doch gesprochen. Das Kapitel über den Buddhismus ist sensationell. Aber ich möchte nicht, dass sie überzutreten zu diesen [unverständlich] Zennies.
CARMELLA Auf keinen Fall. Ist doch witzig, ich könnte nie nur auf dem Boden sitzen und an nichts denken.

“Reise in die Vergangenheit.” Die Sopranos – Die komplette erste Staffel. Regie: Allen Coulter. Warner Home Video, 2008. DVD

Chased by silence (Fahrenheit 451)

The Hound did not touch the world. It carried its silence with it, so you could feel the silence building up a pressure behind you all across town.

Ray Bradbury, 1987: Fahrenheit 451. Del Rey in New York, Seite 137

Storytelling (Wostok)

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Fixed to the world (Fahrenheit 451)

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Her face was slender and milk-white, and in it was a kind of gentle hunger that touched everything with tireless curiosity. It was a look, almost, of pale surprise; the dark eyes were so fixed to the world the no move escaped them.

Ray Bradbury, 1987: Fahrenheit 451. Del Rey in New York, Seite 5

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I’m antisocial / social (Fahrenheit 451)

“Why aren’t you in school? I see you every day wandering around.”
“Oh, they don’t miss me,” she said. “I’m antisocial, they say. I don’t mix. It’s so strange. I’m very social indeed. It all depends on what you mean by social, doesn’t it? Social to me means talking to you about things like this.” She rattled some chestnuts that had fallen off the tree in the front yard. “Or talking about how strange the world is. Being with people is nice. But I don’t think it’s social to get a bunch of people together and then not let them talk, do you? [...]“

Ray Bradbury, 1987: Fahrenheit 451. Del Rey in New York, Seite 29

Not happy (Fahrenheit 451)

He was not happy. He was not happy. He said the words to himself. [...] He wore his happiness like as mask and the girl had run off across the lawn with the mask and there was no way of going to knock on her door and ask for it back.

Ray Bradbury, 1987: Fahrenheit 451. Del Rey in New York, Seite 12